ExtFS Festplatten in Windowssystemen nutzen

Da ich gerade die Homearchitektur meiner Rechenmaschinen etwas umstrukturiere stand ich vor dem Problem eine fast volle WD Red 4TB Ext4 formatierte Platte in der Windowskiste les- und schreibbar machen.
Wer sich nun fragt warum macht der solchen Unsinn?
Naja, meinen Homeserver benötige ich als solchen so nicht mehr da Pyload nicht mehr funktioniert und weiterentwickelt wird. Die meisten Filme schaue ich mittlerweile ohnehin über Amazon Prime, daher handelt es sich bei meinem Homeserver somit um ein Datengrab welches nur Strom und Platz frisst.
In der Windoskiste hingegen werkelt nur eine SSD und eine WD Green 2TB. Also schraubte ich die WD Red 4TB in die Windowskiste. Aber – oh Schreck, sie war nicht zu sehen. Hm, da war doch was? Achja die WD Red 4TB hatte ich im Ubuntu System ja ext4 formatiert. Und ExtFS kann Windoof von Hause aus nicht lesen.
Mist!
Ausmisten? – Keine Lust!
Platte leer machen und NTFS formatieren?
Ja wo mit den Daten hin?
Ok ich könnte das Zeug mit Hilfe meiner SATA Dokingstation und paar alten Platten temporär auslagern. Ist aber auch mit Arbeit verbunden.
Es muß eine andere Lösung geben! Daher bemühte ich meinen Freund Google. Und da zeigte es sich. Google ist ein wahrer Freund. Er führte mich zur Seite von Paragon. Hier wird das Tool „Paragon ExtFS für Windows“ angeboten. Die Beschreibung klang gut, und mit der Software von Paragon hatte ich bis dato nur gute Erfahrungen gemacht. Daher Check – downloaden – installieren.
Nach der Installation muß das System neu gestartet werden. Nach dem Neustart war die große Platte dann sofort erkannt und lese/schreibbar eingemountet. Im Systray setzt sich das Paragon Symbol fest. Über das Symbol kann man zum einen Platten direkt ein- oder ausmounten oder die Einstellungen des Programmes öffnen. Darin kann dann festgelegt werden ob die Platten automatisch gemounted werden sollen oder ob diese nur lesend (schreibgeschützt) geöffnet werden sollen.

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